Bilder sind überall. Sie entstehen ständig. Sie verschwinden schnell.
Ich fotografiere nicht, um diese Menge zu vergrößern.
Ich fotografiere meinen Ort. Straßen. Häuser. Menschen im Alltag.
Keine Inszenierung. Kein Ereignis. Nur Gegenwart.
Analog. Schwarzweiß. Begrenzt.
Jedes Bild ist eine Entscheidung.
„Heimat“ ist kein Gefühl, das man dekoriert.
Heimat ist der Raum, in dem wir leben – und der sich verändert, während wir glauben, er bleibe gleich.
Fotografieren heißt für mich: hinsehen.
Festhalten, was selbstverständlich wirkt.
Dem Gewöhnlichen Bedeutung geben.
Nicht, um sichtbar zu sein.
Sondern um nicht zu übersehen.